Auf diesem Gebiet sind sich, wie auf vielen anderen Gebieten auch, Körper und Geist ähnlich: wenn sie nicht regelmäßig beansprucht werden, verkümmern sie. Seit Langem kennt man die Weisheit von einem „gesunden Geist in einem gesunden Körper“. Auch wenn dieser Satz von dem antiken Urheber Juvenal eigentlich anders gemeint war, entspricht es ebenfalls der Wahrheit, wenn man ihn so auslegt, dass der Mensch seinen Geist wie seinen Körper trainieren muss und vor allem letzteren nicht vernachlässigen darf. Sport ist also gesundheitsfördernd, mangelnde Aktivität bewirkt sogar das Gegenteil. Man kann durchaus sagen, dass Sport im Allgemeinen für soziale Anerkennung und für den Körper gleichermaßen wichtig ist.

SPORT UND STRESS

Gerade bei einem stressigen Job bietet es sich an, einen Ausgleichssport zu betreiben, um ein Gegengewicht im Leben zu schaffen. Egal ob es eine frühmorgendliche Runde Joggen oder abendlicher Kraftsport ist, es ist sehr wichtig, dass nach einem regelmäßigen und sinnvollen Plan trainiert wird, auch wenn man als Führungskraft vielleicht keine Zeit hat, selbst einen solchen Plan zu erstellen. Denn zu viel Stress ohne Ausgleich ist sowohl physisch, als auch psychisch schädlich. Wenn man wegen seines anspruchsvollen Jobs lange Zeit in Meetings, Fliegern oder an Schreibtischen sitzt, wird der Körper nicht genug beansprucht und kann beispielsweise nicht mehr alles Fett verbrennen, das er aufnimmt. Zudem kann mangelnde Bewegung den Kreislauf massiv schwächen. Was die psychische Seite angeht, so ist es wichtig, einfach mal den Kopf frei zu bekommen und von der Arbeit loszulassen, denn so kann man sich unter Umständen vor Depressionen und Nervenzusammenbrüchen schützen.

WARUM BRAUCHEN FÜHRUNGSKRÄFTE SPORT?

Führungskräfte müssen stark sein und genauso auftreten. Sie müssen ihrer Umgebung und vor allem ihren Mitarbeitern Respekt abringen. Wer heutzutage smart sein will, braucht eben auch die Komponente Sport. Wie oben bereits erwähnt, wird die Anerkennung, welche einer Person entgegengebracht wird, nicht zuletzt durch deren Sportlichkeit beeinflusst. Einmal abgesehen davon, dass es auf jemanden direkt einen ganz anderen Eindruck macht, wenn sein Gegenüber trainiert und muskulös ist, bringen viele Menschen der dazu nötigen Ausdauer große Bewunderung entgegen. Regelmäßiger Sport erfordert nämlich Ehrgeiz, Anstrengung, Selbstüberwindung, Durchhaltevermögen und Disziplin. Das sind genau die Qualitäten, die eine Führungskraft braucht. Sport gehört sozusagen zu diesem Beruf dazu.